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Aktuelles

Frohe Weihnachten

und ein gutes neues Jahr 2013 wünscht Ihnen das „Appel- und Ei“- Team Schwetzingen!


Schüler der Südstadtschule Schwetzingen / Foto: Gerhard Rieger

 

Neue Einrichtung zur Wiedereröffnung

Der Schwetzinger Tafelladen wurde am 10.12.2012 mit neuem Inventar wieder geöffnet. Die Möbel wurden von Herrn Armin Schlierbach, seines Zeichens ehemaliger Apotheker der Storchen- Apotheke in Schwetzingen (1.02.1990 – 26.03.2009) gespendet.

Es war Herrn Schlierbach ein großes Anliegen und eine große Freude, die Einrichtung einer caritativen Einrichtung zur Verfügung zu stellen. „So, wie mir diese Einrichtungsgegenstände zweckdienlich geholfen haben, sollen sie auch im Tafelladen der Schwetzinger Tafel „Appel und Ei“ die tägliche Arbeit erleichtern“, so Herr Schlierbach.

Im Namen der Schwetzinger Tafel bedankte sich Herr Holter herzlichst für die großzügige Spende von Herrn Schlierbach. Herr Schlierbach wünscht dem Tafelladen ein stets gutes Händchen und ein zufriedenes Arbeiten. Die Schwetzinger Tafel wird die Einrichtung in seinem Sinne nutzen.

 

"Andere haben weniger Glück"

Solidaritäts-AG am Hebel-Gymnasium erhält "Kinderwelten"-Preis


Überbrachte die Auszeichnung: Handballer Henning Fritz, hier mit Natascha Gieser, Bianca Falk, Tobias Rösch, Alisa Herm und Petra von Borstel
(von links). Bild: hgs

Schwetzingen. Wieder eine Auszeichnung für das Hebel-Gymnasium: Wieder wird die Solidaritäts-AG für ihr Engagement belohnt. Wenige Wochen, nachdem das Gymnasium zur "Schule ohne Rassismus" ernannt wurde (die BAZ informierte), dürfen die Mitglieder dieser Arbeitsgemeinschaft einen weiteren Preis in Empfang nehmen: den "Kinderwelten-Award".

Der "Kinderwelten-Award" wird bundesweit verliehen. 150 Schulen hatten sich beworben. Die 15 besten Schulen, die ein überzeugendes soziales Engagement nachweisen können, erhalten die Auszeichnung.

Das Hebel-Gymnasium gewann in der Kathegorie "Soziale Kompetenz" - und war damit das einzige Gymnasium Deutschlands, das zusätzlich von Profi-Handballer Henning Fritz besucht wurde. Fritz erklärte den Hebelianern, warum er soziales Engagement so wertschätzt: "Ich habe es immer als Glück empfunden, dass ich als Prrofi mein Hobby zu meinem Beruf machen konnte und damit Geld verdienen konnte. Andere Menschen haben nicht so viel Glück."

Henning Fritz hat auch schon während seiner aktiven Laufbahn soziale Projekte unterstützt. Nun arbeitet er weiterhin im Bereich Handball (Trainer, Moderator). Und nahm sich die Zeit, kürzlich selber an der Kasse eines Drogerie-Marktes zu sitzen, um Spenden zu sammeln.

"Mir gefällt, dass ihr aktiv das Thema angeht", lobte Fritz die Hebel-Schüler. Die Solidaritäts-AG wurde vor vier Jahren von Lehrer Dr. Henning Hupe gegründet und wird nun von Daniel Heilmann weitergeführt. Die Schüler organisierten folgende Projekte: Die Unterstützung der Schwetzinger Tafel "Appel + Ei", die Patenschaft für eine indische Witwe mit zwei Kindern, die Zusammenarbeit mit dem Schwetzinger Seniorenzentrum (mit gemeinsamem Singen und der Einrichtung eines Erinnerungszimmers) sowie der Sammling für Blinde.

Petra von Borstel von dem gemeinnützigen Verein "Kinderwelten" überbrachte den Award, der "ein Symbol dafür ist, dass ihr mutig genug seid und euch traut, fremde Menschen anzusprechen und für andere Gutes zu tun". Außerdem überreichten von Brostel und Fritz einen Scheck von 1300 Euro. Diesen Betrag wird die Solidaritäts-AG natürlich in ein soziales Projekt einfließen lassen.

hgs

BAZ Zeitung, 24./25. November 2012

 

Wichtige Info der Schwetzinger Tafel

Der Tafelladen ist am 30.11. ausnahmsweise von 9 bis 13:30 Uhr geöffnet.

Wegen Umbauarbeiten bleibt der Tafelladen von Sa., 01. bis Sa., 08.12. geschlossen.

Der Verkauf wird in diesem Zeitraum in das Caritashaus in der Markgrafenstraße 17 verlegt und zu den normalen Öffnungszeiten von Mo. bis Fr. von 11 Uhr bis 15 Uhr, und Sa. von 10 Uhr bis 13 Uhr stattfinden.

 

Mit 5 Euro den Hunger Bedürftiger stillen

Geschäftsleben: Rund 1500 Schwetzinger profitieren von der Tüten-Aktion der Rewe-Group


Gemeinsam anpacken für Bedürftige: Rewe und Tafelläden arbeiten eng zusammen.
BILD: LENHARDT

Prall gefüllt sind die Tüten, die an den Eingängen der Rewe-Supermärkte bereitstehen. Sie enthalten zehn Artikel, unter anderem Kartoffelknödel, Sauerkraut, Tee und Haferflocken – Lebensmittel, die lange haltbar sind.

Wer bei seinem Einkauf eine dieser Tüten zum Preis von 5Euro erwirbt, der tut Gutes. Denn die deutschlandweite Benefizaktion der Rewe-Group unter dem Motto „Mithelfen. Mitspenden“ kommt den bundesweit knapp 900 lokalen Tafeln zugute, darunter auch die Schwetzinger Tafel „Appel + Ei“.

„Unsere Rewe-Märkte liegen mitten im Leben und für uns endet Verantwortung nicht an der Ladentür. Deshalb ist es unser Wunsch und unsere Pflicht, bedürftigen Menschen zu helfen“, betonte Klaus-Peter von Nethen, Vertriebsleiter der Rewe-Region Südwest, bei der Auftaktveranstaltung im Supermarkt in der Scheffelstraße.

Zwei Wochen lang, bis Samstag, 17. November, können die Kunden nun die Charity-Aktion unterstützen. Die Solidaritäts-AG des Hebelgymnasiums unter der Leitung von Daniel Heilmann sowie die Leos des Lions Club werden den Verkauf der Tüten mit Aktionen ankurbeln, an den Nachmittagen und Wochenenden Kunden gezielt darauf ansprechen und ihnen nahelegen, bei ihrem Einkauf vielleicht sogar ein Produkt mehr in den Wagen zu legen, das ebenfalls der Tafel zugute kommt. „Wir sind von dem Projekt überzeugt, weil wir wissen, dass die Spenden auch ankommen“, so Eva Klein (19) von den Leos.

760 Tüten im Vorjahr

Rolf Göttner, Vorsitzender des Landesverbands der Tafeln in Baden- Württemberg, begrüßte das Engagement des Handelsunternehmens. In Deutschland gebe es 16 Millionen bedürftiger Menschen und knapp 900 Tafeln, die rund eineinhalb Millionen Menschen versorgen, legte er dar. „Appel + Ei“ gehört zu den 135 Tafeln in Baden-Württemberg. Dessen Leiter Klaus Stürmer ist von der Tüten-Aktion angetan: „So können wir den Mehrbedarf unserer Kunden in der Vorweihnachtszeit unterstützen.“

Etwa 1500 bedürftige Personen, darunter 500 Kinder, profitieren in Schwetzingen von den Tüten. „Wir pflücken die gespendeten Tüten wieder auseinander, so dass die einzelnen
Produkte auch so ankommen, dass sie genutzt werden“, erklärte Stürmer. Im vergangenen Jahr seien durch die Aktion 760 Tüten in der Tafel gelandet. „Aber die Aktion spielt sich immer besser ein, so dass wir diesmal mit 900 bis 1000 rechnen.“

Insgesamt hat sich die Rewe-Group ein ehrgeiziges Ziel gesetzt. Deutschlandweit sollen mit Hilfe der prall gefüllten Einkaufstüten Lebensmittel im Gesamtwert von über einer Million Euro gespendet werden. Die Kundenspenden werden anschließend von Rewe mit einer Warenspende im Wert von 200000 Euro aufgestockt.

vs

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Rhein-Neckar-Zeitung / Mittwoch, 7. November 2012

 

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