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Aktuelles

"Andere haben weniger Glück"

Solidaritäts-AG am Hebel-Gymnasium erhält "Kinderwelten"-Preis


Überbrachte die Auszeichnung: Handballer Henning Fritz, hier mit Natascha Gieser, Bianca Falk, Tobias Rösch, Alisa Herm und Petra von Borstel
(von links). Bild: hgs

Schwetzingen. Wieder eine Auszeichnung für das Hebel-Gymnasium: Wieder wird die Solidaritäts-AG für ihr Engagement belohnt. Wenige Wochen, nachdem das Gymnasium zur "Schule ohne Rassismus" ernannt wurde (die BAZ informierte), dürfen die Mitglieder dieser Arbeitsgemeinschaft einen weiteren Preis in Empfang nehmen: den "Kinderwelten-Award".

Der "Kinderwelten-Award" wird bundesweit verliehen. 150 Schulen hatten sich beworben. Die 15 besten Schulen, die ein überzeugendes soziales Engagement nachweisen können, erhalten die Auszeichnung.

Das Hebel-Gymnasium gewann in der Kathegorie "Soziale Kompetenz" - und war damit das einzige Gymnasium Deutschlands, das zusätzlich von Profi-Handballer Henning Fritz besucht wurde. Fritz erklärte den Hebelianern, warum er soziales Engagement so wertschätzt: "Ich habe es immer als Glück empfunden, dass ich als Prrofi mein Hobby zu meinem Beruf machen konnte und damit Geld verdienen konnte. Andere Menschen haben nicht so viel Glück."

Henning Fritz hat auch schon während seiner aktiven Laufbahn soziale Projekte unterstützt. Nun arbeitet er weiterhin im Bereich Handball (Trainer, Moderator). Und nahm sich die Zeit, kürzlich selber an der Kasse eines Drogerie-Marktes zu sitzen, um Spenden zu sammeln.

"Mir gefällt, dass ihr aktiv das Thema angeht", lobte Fritz die Hebel-Schüler. Die Solidaritäts-AG wurde vor vier Jahren von Lehrer Dr. Henning Hupe gegründet und wird nun von Daniel Heilmann weitergeführt. Die Schüler organisierten folgende Projekte: Die Unterstützung der Schwetzinger Tafel "Appel + Ei", die Patenschaft für eine indische Witwe mit zwei Kindern, die Zusammenarbeit mit dem Schwetzinger Seniorenzentrum (mit gemeinsamem Singen und der Einrichtung eines Erinnerungszimmers) sowie der Sammling für Blinde.

Petra von Borstel von dem gemeinnützigen Verein "Kinderwelten" überbrachte den Award, der "ein Symbol dafür ist, dass ihr mutig genug seid und euch traut, fremde Menschen anzusprechen und für andere Gutes zu tun". Außerdem überreichten von Brostel und Fritz einen Scheck von 1300 Euro. Diesen Betrag wird die Solidaritäts-AG natürlich in ein soziales Projekt einfließen lassen.

hgs

BAZ Zeitung, 24./25. November 2012

 

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